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Freizeit- und Sportbetriebe, Fachverband
Top-4 Erfolgstipps für Ein-Personen-Unternehmen
Lesedauer: 3 Minuten
09.12.2025
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Die rund 11.300 Ein-Personen-Unternehmen (EPU) im Fachverband der Freizeit- und Sportbetriebe sind unverzichtbarer Bestandteil und Rückgrat der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft.
EPUs bieten ihre Produkte und Dienstleistungen als "All in one"-Unternehmen an, sind Innovationstreiber und erbringen in ihren Betätigungsfeldern Höchstleistungen. Dabei leisten EPUs auch einen großen Beitrag zur gesamten heimischen Wirtschaft, wofür sie Anerkennung und Respekt verdienen.
Wir, der Fachverband der Freizeit- und Sportbetriebe sehen es als unseren Auftrag, diese zu unterstützen, wo immer es möglich ist. Mit dieser Broschüre informieren wir EPUs mit wertvollen und praxisnahen Tipps rund um alle Belange des Wirtschaftens – ein Beitrag, um Ihren Erfolg möglich zu machen.
Tipp 1: Einkommensteuer
Übersteigen die tatsächlichen Gewinne in der Gründungsphase die Mindestbeitragsgrundlage, drohen Nachzahlungen:
zur Pensionsversicherung: Nachforderungen für das erste bis zum dritten Jahr
zur Krankenversicherung: Nachforderungen für das dritte Jahr
Diese zusätzliche Belastung kann speziell in der Aufbauphase zu Liquiditätsengpässen führen, wenn nicht früh genug begonnen wird, Vorsorge zu treffen. Nachzahlungen können zinsenlos in zwölf Teilbeträgen auf drei Jahre aufgeteilt bezahlt werden.
Woher soll ich wissen, dass mir Derartiges droht?
In aller Regel gibt ja schon die Einkommensteuererklärung darüber Auskunft, ob mit einer Nachzahlung zu rechnen ist.
Wie kann man sich am besten für den Fall einer Nachzahlung wappnen?
Der vom Gründerservice der WKO herausgegebene Gründerleitfaden "Das verflixte dritte Jahr" empfiehlt, etwa ein Viertel der Einkünfte auf ein Sparbuch zu legen.
Es besteht die Möglichkeit einer freiwilligen Vorauszahlung an die SVS. Diese wird von den Finanzbehörden als Betriebsausgabe anerkannt, wenn sie auf einer qualifizierten Schätzung beruht.