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Agrar(https://www.maschinenring.at/aktuelles/category/agrar)

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Pflanzenschutzmittel-Ausbringung mit Dropleg Technik

Im Rahmen des Förderprojekts P28 „Energieeffizienz“ wurde gemeinsam mit den Betrieben Figl und Zachhalmel sowie dem Projektpartner ARIC (AGRANA Research & Innovation Center) ein Praxisversuch zur Regulierung des Rübenderbrüsslers durchgeführt. Ziel war es, zu untersuchen, wie gut der Benetzungsgrad der Blattunterseite mit der Dropleg-Technik ist.

Der Rübenderbrüssler stellt im Zuckerrübenanbau eine besondere Herausforderung dar. Für eine erfolgreiche Bekämpfung ist nicht nur entscheidend, welches Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird, sondern auch, ob der Schädling mit der Spritzbrühe tatsächlich erreicht werden kann. Gerade wenn sich der Rübenderbrüssler beziehungsweise relevante Aufenthaltsbereiche an der Blattunterseite befinden, stößt eine klassische Applikation von oben an ihre Grenzen. Genau hier setzt die Dropleg-Technik an.

WARUM DROPLEG? Bei der Dropleg Technik werden spezielle Spritzelemente in den Pflanzenbestand geführt. Die Düsen befinden sich dadurch näher an den Blättern und können die Spritzflüssigkeit besser applizieren. Das Ziel ist klar: Die Spritzbrühe soll nicht nur auf der Blattoberseite landen, sondern auch jene Bereiche erreichen, in denen sich der Rübenderbrüssler aufhalten kann. Damit könnte Dropleg gerade beim Einsatz eines Kontaktmittels einen Vorteil bieten, da für dessen Wirkung eine möglichst direkte Benetzung des Schädlings beziehungsweise der relevanten Pflanzbereiche von Bedeutung ist.

Die Düsenelemente „hängen“ im Bestand; Die Technik wird mit Halteclips am Spritzgestänge befestigt (abnehmbar); Die vormontierten Schläuche werden per Schnellverschlusskupplung an den bestehenden Düsenanschluss montiert.

SO WURDE DER VERSUCH DURCHGEFÜHRT Für die Untersuchung wurde ein fluoreszierendes Markierungsmittel eingesetzt. Dadurch konnte im Anschluss mit UV-Licht sichtbar gemacht werden, welche Bereiche der Blattunterseite tatsächlich von der Spritzbrühe erreicht wurden. Ausgebracht wurden 300 Liter Wasser-Fluoreszenzgemisch je Hektar. Der Versuch fand zu einem späten Entwicklungsstadium statt, im Bereich des Reihenschlusses. Der Zuckerrübenbestand war zu diesem Zeitpunkt bereits relativ dicht und einzelne Blätter überlappten sich teilweise.

Nach der Applikation wurden insgesamt 36 Blätter entnommen und die Benetzung der Blattunterseiten untersucht. Die eingesetzte Dropleg Technik wurde von der Firma HARDI und von der Firma AGXOR zur Verfügung gestellt.