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Hier erfährst du hautnah, was in der Welt der tierischen Landwirtschaft passiert.
Almen: Traumbild vs. Realität
Zwischen Alm-Idylle und Arbeitsalltag
Grüne Wiesen, Kühe vor einer Bergkulisse und frische Almluft: So stellen sich viele Menschen eine Alm vor. Bewirtschaftete Almen sind beliebte Ausflugsziele und prägen vielerorts das Landschaftsbild. Hinter dieser Kulisse steckt jedoch Arbeit. Die Alm ist nicht nur ein Erholungsraum, sondern auch ein landwirtschaftlicher Arbeitsplatz.
Almwirtschaft früher und heute
Früher wie heute steht bei der Almwirtschaft die Bewirtschaftung der Flächen und die Versorgung der Tiere im Mittelpunkt. Auch der Almabtrieb hat seinen landwirtschaftlichen Zweck behalten: Wenn die Almzeit endet, kehren die Tiere in ihre Winterquartiere zurück. Aus der Rückkehr entwickelte sich vielerorts ein Fest, das bis heute regionale Traditionen mit dem Almleben verbindet.
Heute sind Almen vielerorts auch beliebte Ausflugsziele. Für Besucherinnen und Besucher stehen die Landschaft und das besondere Erlebnis im Vordergrund. Für die Menschen, die eine Alm bewirtschaften, gehören hingegen die tägliche Arbeit mit den Tieren und der Umgang mit den natürlichen Bedingungen zum Alltag.
Wasser und Futter bestimmen den Almsommer mit
Damit Tiere den Sommer auf einer Alm verbringen können, müssen ausreichend Wasser und Futter zur Verfügung stehen. Wasser wird zum Tränken der Tiere benötigt; auch das Futterangebot beeinflusst, wie lange eine Alm bestoßen werden kann.
Hitze und Trockenheit können diese Voraussetzungen beeinträchtigen. Versiegen Wasserstellen oder wird das Futter knapp, kann es notwendig werden, die Tiere früher als geplant ins Tal zu bringen. Der Almabtrieb richtet sich damit nicht ausschließlich nach dem Kalender: Auch die Bedingungen vor Ort beeinflussen, wann der Almsommer endet.
Die Menschen hinter der Alm
Almen sind nicht nur Landschaft und Ausflugsziel. Ihre Bewirtschaftung hängt von den Menschen ab, die sich um die Tiere und die Flächen kümmern.