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Lebensmittel­verschwendung vermeiden: Großer Hebel…

Lebensmittel­verschwendung vermeiden: Großer Hebel für Klima, Ressourcen und Haushaltsbudget

29. September 2026

Der "International Day of Awareness of Food Loss and Waste" macht auf die weitreichenden Folgen von Lebensmittelverlusten und -verschwendung aufmerksam. Zugleich zeigen aktuelle FiBL-Arbeiten, welches Potenzial in Österreich durch die Vermeidung von Lebensmittelabfällen besteht – für Klima, Ressourcen und Haushaltsbudgets.

Lebensmittel, die im Müll landen, verschwenden weit mehr als nur Nahrung: Mit ihnen gehen auch Ackerfläche, Wasser, Energie, Arbeitskraft und Geld verloren, gleichzeitig entstehen vermeidbare Treibhausgasemissionen. Darauf macht der von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und dem UN-Umweltprogramm (UNEP) gemeinsam am 29. September begangene International Day of Awareness of Food Loss and Waste aufmerksam. Der UN-Aktionstag steht 2026 unter dem Motto "T ransformative Potential of Reducing Food Loss and Waste " und unterstreicht, dass weniger Lebensmittelverluste und -verschwendung zugleich Ernährungssicherheit stärken, natürliche Ressourcen schonen, Emissionen reduzieren und wirtschaftliche Kosten senken können.

Mehr als eine Milliarde Tonnen Lebensmittel gehen jährlich verloren

Die globale Dimension ist erheblich: Weltweit gehen jedes Jahr mehr als eine Milliarde Tonnen Lebensmittel verloren. Rund 19 % der für Konsument*innen verfügbaren Lebensmittel landen in Haushalten, Gastronomie und Handel im Abfall. Weitere rund 13 % der Lebensmittelverluste entstehen nach der Ernte und noch vor dem Einzelhandel.

Gleichzeitig waren laut aktuellem UN-Bericht (" The State of Food Security and Nutrition in the World ") im Jahr 2025 rund 645 Millionen Menschen von Hunger betroffen.