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27.10.2026 /

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Energiemarkt

TenneT bringt Industrieleitung Salzgitter ans Netz

Am 26.10.2026 ist die Industrieleitung Salzgitter in Betrieb gegangen. Mit der neuen Stromleitung schafft TenneT Germany eine wesentliche infrastrukturelle Voraussetzung für die Transformation eines der größten Industriestandorte Niedersachsens und stärkt die Versorgungssicherheit der Region.

Matthias Boxberger (Vorsitzender des Vorstands und Finanzvorstand der Avacon AG), Tim Meyerjürgens (CEO TenneT Germany), der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies und Dr. Heike Denecke-Arnold (Vorsitzende der Geschäftsführung der Salzgitter Flachstahl GmbH) (v.l.n.r.) bei der feierlichen Inbetriebnahme der Industrieleitung Salzgitter. (Bild: TenneT Germany)

Leistungsfähige Stromnetze sind ein entscheidender Standortfaktor und von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Sie stellen Wettbewerbsfähigkeit sowie industrielle Wertschöpfung sicher und tragen dazu bei, dass Unternehmen auch künftig in Deutschland investieren, produzieren und Arbeitsplätze schaffen.

Die Industrieleitung Salzgitter ist ein Beispiel für schnellen Netzausbau. Vom Planungsauftakt bis zur Inbetriebnahme vergingen rund fünf Jahre. Die vergleichsweise kurze Realisierungsdauer war das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit von Politik, Behörden, Kommunen, Industrie und Netzbetreibern sowie der pragmatischen Nutzung vorhandener Verfahrensspielräume.

Die Industrieleitung Salzgitter verbindet die Umspannwerke Liedingen und Bleckenstedt/Süd über eine rund zehn Kilometer lange 380-kV-Freileitung. Die Planungen begannen im Mai 2021. Im September 2023 startete der Bau der Umspannwerke, im April 2024 folgte der Bau der Freileitung. Das Projekt ist Teil der Ostfalen-Achse, eines rund 100 Kilometer langen Projektraums zwischen Mehrum bei Peine und der Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.